Etwas Mut gehört dazu

srjeda, 26. apryla 2017 spisane wot:
Axel Arlt

Sachsen hat ein neues Schulgesetz und die Bildungspolitiker der Koalitionsfraktionen von CDU und SPD schauen guter Dinge in die Zukunft. Von diesem Optimismus scheint auch manch sorbischer Vertreter ergriffen zu sein. In der Tat, einige sorbische Belange wurden in der Gesetzesnovelle beachtet. So werden beispielsweise dem Landeselternrat wie auch dem Landesschülerrat jeweils ein Vertreter aus den Schulen im sorbischen Siedlungsgebiet angehören. Auch in den Schulkonferenzen sorbischer Schulen oder solcher mit sorbischsprachigen Angeboten erhält die Interessenvertretung unseres Volkes eine beratende Stimme.

Förderung trägt gute Früchte

srjeda, 29. měrca 2017 spisane wot:
Janek Schäfer

Der Generationswechsel bei der Domowina setzt sich fort. Das ist eine positive Nachricht, die die Delegierten und Gäste von der Hauptversammlung der Domowina am 25. März in Hoyerswerda mit nach Hause nahmen. David Statnik ist als Frontmann bestätigt worden und bekommt im neuen Bundesvorstand einige neue junge Mitglieder zur Seite. Das ist gut so, denn ohne Jugend gibt es keine Zukunft.

Rote Karte für Minister Baaske

srjeda, 22. februara 2017 spisane wot:
Janek Schäfer

Was hat Brandenburg nicht alles getan und Kraft und Geld investiert, um das Sorbische zu stärken. 2014 erst wurde das neue Sorben/Wendengesetz beschlossen. Damit ist das Land zum Vorreiter geworden. Auch die Prüfung der Zugehörigkeit zum sorbischen/wendischen Siedlungsgebiet sucht seinesgleichen. Im Oktober 2016 wurde in Cottbus das 25-jährige Bestehen der Stiftung für das sorbische Volk gefeiert, an deren Entstehung und Finanzierung Brandenburg maßgeblich beteiligt ist. Auch Vertreter des Landes pflichteten damals wie heute dem bei, dass die Stiftung ein Erfolgsmodell sei und dass in Sachsen und in Brandenburg vieles für das Sorbische getan wurde und getan wird. Auch, dass das Sorbische eine Bereicherung sei und gefördert werden müsse. Das Wichtigste sei die Sprache, wurde betont.

Eine faustdicke Überraschung

srjeda, 25. januara 2017 spisane wot:
Axel Arlt

Wer einen sorbischen Bildungsgipfel organisiert, der muss Neugier wecken. Das aber ist nicht so einfach. Viele Fakten und Missstände sind bekannt, mit denen sich sorbische/wendische Lehrer, Verantwortliche der Domowina, des Sprachzentrums WITAJ, des Sorbischen Schulvereins wie auch die Ausbilder künftiger sorbischer Pädagogen herumplagen müssen. Wie also kann solch eine Ausgangslage neugierig machen?

Die Organisatoren der Initiative Serb­ski Sejm nahmen diese Herausforderung an. Zudem sind einige von ihnen konstruktive Querdenker, die mit den vorweisbaren Ergebnissen ihres Handels überzeugen. Das gilt für den Verein „Stup dale“ in Dresden ebenso wie für die Gemeinde Nebelschütz. Warum also festgefahrene Sachverhalte nicht aus einer eher ungewohnten Perspektive betrachten, um neue Ansatzpunkte zu gewinnen? Schon die Teilnehmer können dabei ausschlaggebend sein.

Wie das wohl zusammenpasst

srjeda, 28. decembera 2016 spisane wot:
Axel Arlt

Der Ausblick ins neue Jahr beginnt meist mit einem Rückblick ins vergangene. Einen willkommenen Anlass dafür bieten manchmal nur kurze Zeit zurückliegende Ereignisse. Ein solches ist die letzte Sitzung des Bautzener Kreistages im Jahr 2016. Fast buchstäblich auf die letzte Minute wurde die Berichterstattung darüber, wie die Satzung des Landkreises Bautzen zur Wahrung, Förderung und Entwicklung der sorbischen Sprache und Kultur seit der letzten Bilanz im Jahre 2014 verwirklicht wurde, verschoben. Wichtigere Themen hatten Vorrang.

Zu den in der Satzung festgeschriebenen Ausführungen des Landrates Michael Harig (CDU) berichtete erstmals die Beauftragte für sorbische Angelegenheiten des Landkreises Bautzen, Regina Schneider, über ihre Arbeit. Das eine ergänzte das andere, und darin liegt die neue Qualität dieser Bilanz. Welch einfache Erkenntnis: Es geht doch!

Ein Präsident könnte helfen

srjeda, 30. nowembera 2016 spisane wot:
Marko Wenke

Alles andere als staatsmännisch war das, was wir in Deutschland erleben mussten, als man nach einer geeigneten Person für das Amt des Bundespräsidenten suchte. Wie auf dem Jahrmarkt wurden Namen gehandelt und wieder verworfen, es sei denn, die Betroffenen winkten selbst ab. Offensichtlich reißt sich niemand um das Amt, das Joachim Gauck die vergangenen reichlich vier Jahre ausgeübt hat.

Nun also hat sich Frank-Walter Steinmeier bereit erklärt, nächstes Jahr in das Schloss Bellevue einzuziehen. Dabei hat der SPD-Politiker von vornherein gesagt, was ihm im Amt wichtig sein wird: Er will sich um die Einheit der Einwohner dieses Landes bemühen. Wenn man so die aktuelle Lage in unserem Land betrachtet, dann ist klar: Da wird er ordentlich zu tun haben. Sicher kommen ihm seine Erfahrungen als Außenminister zugute, die er auf internationalem Parkett in dieser Frage gesammelt hat.

An einem Strang ziehen

srjeda, 26. oktobera 2016 spisane wot:
Janek Schäfer

Die Stiftung für das sorbische Volk ist eine Erfolgsgeschichte. Diese Bemerkung fiel beim Festakt anlässlich des 25-jährigen Bestehens dieser Institution am 22. Oktober in Cottbus nicht nur einmal. Am besten umschrieben hat es die Beauftragte für sorbische/wendische Angelegenheiten des Landes Brandenburg Ulrike Gutheil. Sie hat recht, wenn sie sagt, dass 1991 keiner wusste, wie sich dies alles entwickeln würde und auch dass man heute rückblickend sagen könne, die Entscheidung, eine Stiftung zu gründen, war richtungweisend. Recht hat sie auch damit, dass die Stiftung so erfolgreich ist, weil Sorben und Geldgeber gemeinsam über die Arbeit der Institution beraten und auch die Entscheidungen gemeinsam treffen.

Beeindruckende Gemeinschaft

srjeda, 28. septembera 2016 spisane wot:
Axel Arlt

Der Halbbauer Hanso Nepila (1766– 1856) ist für die Nachwelt ein bedeutsamer Einwohner von Rohne. Er hat ein Gehöft hinterlassen, das durch den sehr umtriebigen Verein Nepila-Hof zu einem beliebten kulturellen Zentrum nicht nur dieses Ortes, sondern im gesamten Kirchspiel Schleife geworden ist. Am vergangenen Sonntag fand dort wieder das traditionelle Hoffest statt, ein wirklicher Höhepunkt im dörflichen Leben.

Nepila hat seine Heimat beschrieben und so das bäuerliche Leben in den Heidedörfern dokumentiert. Das Schreiben war ihm eine Freude, doch dafür wurde er belächelt und verpönt, wie Manfred Nickel, der Vorsitzende des Vereins Ne­pila-Hof, auf der Festveranstaltung zum 70-jährigen Bestehen der Domowina-Ortsgruppe Rohne und zum 250. Geburtstag Nepilas zu berichten wusste.

Vom Monolog zum Dialog

srjeda, 28. septembera 2016 spisane wot:
Dr. Jürgen Rühmann

Die am 5. September in Bautzen durchgeführte Veranstaltung der Initiative „Serbski Sejm“ hat in der sorbischen Öffentlichkeit ein vielfältiges Echo ausgelöst und auch in der deutschsprachigen Medienlandschaft Beachtung gefunden. Dass sich so viele – nicht nur sorbische – Interessenten an der Veranstaltung beteiligt haben, ist ein gutes Zeichen.

Es bleibt allerdings Fakt, dass auch diese Veranstaltung letztlich ein Monolog der in Richtung auf einen „Serbski Sejm“ Denkenden geblieben ist, während umgekehrt die Domowina weiterhin auf ihrem – ein solches Projekt ablehnenden – Standpunkt beharrt. Beides erscheint aber nicht zielführend.

Wichtiges Unterpfand

srjeda, 31. awgusta 2016 spisane wot:
Axel Arlt

Um sorbische und wendische Interessen in Brandenburg und Sachsen sowie in den dortigen zum sorbischen Siedlungsgebiet zählenden Landkreisen zu verwirklichen, ist ein guter Draht zu den verantwortlichen Landes- und Kommunalpolitikern ein wichtiges Unterpfand.

Beim Festival der sorbischen/wendischen Kultur im August in Jänschwalde war das hautnah zu erleben. Mit dem brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) und dem Landrat des Landkreises Spree-Neiße Harald Altekrüger (CDU) waren zwei Politiker unter den Ehrengästen, die das Sorbische/Wendische aus eigenem Erleben kennen. Dass der Landrat es sich auch nicht nehmen ließ, die Gewinner des Wettbewerbs um den schönsten Maibaum persönlich zu ehren, spricht ebenso für seine Verbundenheit mit unserem kleinen Volk, seiner Kultur und seinen Bräuchen.

nawěšk

  • Srjedu, 3. meje 2017, wotmě redakcija Serbskich Nowin na žurli Konječanskeho towarstwoweho domu "Delany" diskusijny forum na temu "Wjelk – žohnowanje abo kwakla". Něšto wjac hač 40 ludźi bě so na nim wobdźěliło. Tule namakaće někotre fotowe impresije