Ernüchterung und Trendwende?

srjeda, 29. meje 2019 spisane wot:
Julian Nyča

Die Kommunalwahlen 2019 sind ebenso wie die Europawahl Geschichte. Wie schon vor zwei Jahren unterscheiden sich die Ergebnisse insbesondere in Sachsen und Brandenburg signifikant vom Rest des Landes. Konnte die deutschnationale AfD im gesamten Land nur ein eher mäßiges, gerade so zweistelliges Ergebnis einfahren, so ist sie in den beiden Bundesländern am östlichen Rand erneut knapp zur stärksten Kraft geworden. Federn lassen mussten dabei vor allem die jeweiligen Regierungsparteien, CDU in Sachsen und SPD in Brandenburg. Sollten die Wahlen im Mai ein Stimmungstest für die Landtagswahlen im Herbst gewesen sein, müssen sich die Landesregierungen unter Kretschmer und Woidke nun ordentlich ins Zeug legen, um noch eine Chance zu haben.

Landtagswahl 2019 eine Zäsur?

srjeda, 24. apryla 2019 spisane wot:
Axel Arlt

Die Verfassung des Freistaates Sachsen ist gewiss keine Alltagslektüre in dem Sinne, dass man täglich darin liest. Dennoch ist es interessant, sich den Inhalt einzelner Artikel hin und wieder zu vergegenwärtigen und dabei sogar einen Schritt weiterzugehen. Nachzulesen etwa, was der Kommentar zur sächsischen Verfassung an Hintergründen preisgibt.

Was die Autoren Bernd Kunzmann, Michael Hass, Uwe Bartlitz und Harald Baumann-Hasske zum „sorbischen“ Artikel 6 festgehalten haben, zeugt von einem hohen Anspruch, den sich die im ersten sächsischen Nachwende-Landtag vertretenen Parteien CDU, Linke Liste/PDS, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen auferlegten. Diese erklärten, „dass die Sorben in den bestehenden Parteien und Vereinigungen besser vertreten werden als durch eigene nationale Bewerber“. Eine von der Fünfprozentklausel befreite sorbische Minderheitenpartei, von der im ersten Verfassungsentwurf noch die Rede war, sei nicht nötig. Die genannten Parteien würden selbst immer sorbische Bewerber auf „aussichtsreichen“ Plätzen nominieren.

Mit welcher Idee sind Sie dabei?

srjeda, 27. měrca 2019 spisane wot:
Axel Arlt

Die Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung hat ihre Arbeit getan. Nun ist der Blick auch aus der Lausitz nach Berlin gerichtet, wo die Bundesregierung recht bald die gesetzliche Grundlage für den Braunkohle-Ausstieg vorlegen will.

Miteinander – zwei Beispiele

srjeda, 27. februara 2019 spisane wot:
Axel Arlt

Wenn an dieser Stelle ein Rückblick auf den zurückliegenden Monat gestattet ist, so sind aus dem sorbischen Leben zwei Ereignisse zu nennen, die besonders erwähnenswert sind. Beide hat es in dieser Form noch nicht gegeben. Deshalb können sie für die Zukunft des sorbischen Miteinanders beispielhaft sein.

In Sorge um das Haus der Sorben

srjeda, 30. januara 2019 spisane wot:
Axel Arlt

Die Sorbische Kulturinformation im Haus der Sorben am Bautzener Postplatz soll wieder einmal umziehen. Dem zumindest haben die sorbischen/wendischen Mitglieder des Rates der Stiftung für das sorbische Volk im November 2018 zugestimmt. Wenn für das Sorbische Institut und das Sorbische Kultur­archiv ein neues Domizil am Lauengraben entsteht, könnte diese Lage ebenso der Sorbischen Kulturinformation einen größeren Publikumsverkehr bescheren.

Wieder einmal, so könnte man sagen, halten es die Verantwortlichen der sorbischen Stiftung für geboten, der Sorbischen Kulturinformation einen Umzug zu empfehlen. Das letzte Ansinnen benannte die Röhrscheidtbastei des Sorbischen National-Ensembles als neuen Standort. Und wie in diesem, von einigen längst vergessenen Fall, bleibt eine Frage derzeit erneut unbeantwortet: Was geschieht mit dem Haus der Sorben?

Neu, und doch nicht ganz neu

štwórtk, 27. decembera 2018 spisane wot:
Milenka Retschke

Endlich, endlich ist es so weit – lang erwartete Ergebnisse werden präsentiert. Alle sind neugierig und dann? Wussten wir bereits! Wir haben kaum anderes erwartet! So oder ähnlich könnte man denken, sind die Reaktionen auf die Evaluierung der Vermittlung der niedersorbischen Sprache im Primarschulbereich, das heißt in Schulen mit niedersorbischem Sprachunterricht Brandenburgs von der 1. bis 6. Klasse, gemeint. Prof. Dr. Eduard Werner, Direktor des Instituts für Sorabistik an der Leipziger Universität und Verantwortlicher für das Projekt Evaluierung, verkündete unlängst Zahlen, Daten und Fakten. Die Zuhörer quittierten die vermittelten Ergebnisse meist mit einem Achselzucken. Außer Spesen nichts gewesen? Ganz so ist es nicht.

Die Nerven angespannt

srjeda, 24. oktobera 2018 spisane wot:
Marko Wenke

Am 27. Oktober läuft eine Frist ab, wie es sie so bei den Sorben noch nie gegeben hat: Bis zum Samstag haben die Menschen in der Lausitz und faktisch in ganz Deutschland Gelegenheit, sich in die Wählerliste für die Wahl des Serbski Sejm, des ersten frei gewählten Parlamentes des kleinsten slawischen Volkes der Welt, eintragen zu lassen. Einzige Voraussetzung ist das Bekenntnis zum sorbischen Volk bzw. zu den eigenen sorbischen Wurzeln.

Ich kann mich nicht entsinnen, wann zuletzt ein und dasselbe Problem die Sorben so entzweit hat. Natürlich haben die Initiatoren völlig recht, wenn sie beklagen, dass den Sorben Lehrer, Geistliche und Politiker fehlen. Gleichwohl bleiben sie bislang die Antwort schuldig, wie sie das ändern wollen. Die immer wieder gehörte Antwort: Lasst uns den Sejm doch erst mal wählen, dann bekommen wir alles geregelt, ist wohl ein wenig dürftig. Etwas anderes habe ich aber bislang nicht gehört. Die Argumente haben fast schon etwas Ideologisches: Man muss es nicht verstehen, man muss es einfach glauben.

Sorbische Sicht bereichernd

srjeda, 26. septembera 2018 spisane wot:
Axel Arlt

„Quo vadis, Lausitz?“ hieß der Titel einer zweitägigen Konferenz in Senftenberg, mit der nun auch die sorbische Seite in die Diskussion zur Strukturentwicklung in der Lausitz eingestiegen ist. Nichtsorbische, aber unserem Volk, unserer Sprache und Kultur wohlgesonnene deutsche Teilnehmer fanden dafür anerkennende Worte. Sie lobten, dass sich die Sorben und Wenden nun erstmals in der Öffentlichkeit positionieren. Diese Reaktionen zeigen deutlich, dass dieser Landstrich mit dem angestammten Siedlungsgebiet unseres Volkes ein immenses und oftmals nur ungenügend genutztes Potenzial aufweist. Dieses sollte einfließen in alle Überlegungen für jene Zeit in der Zukunft, da keine hiesige Braunkohle weder gefördert noch verstromt wird.

Ein Umdenken ist notwendig

srjeda, 29. awgusta 2018 spisane wot:
Axel Arlt

Die Partei Die Linke in Sachsen tut sich schwer damit, ihren sorbischen Mitgliedern eine selbstbestimmte, gleichberechtigte Teilhabe zuzugestehen, wenn es um die Kandidaten für jene Plätze der Landesliste geht, die nach der Landtagswahl ein Mandat im nächsten sächsischen Parlament verheißen.

Wenn die Landessatzung der sächsischen Linkspartei im Paragraf 7 fordert, dass die Repräsentanz und Mitwirkung der sorbischen Minderheit im Meinungs- und Willensbildungsprozess der Partei zu fördern ist, dann gilt das uneingeschränkt für die Landesliste zur Landtagswahl. Doch die Begehrlichkeiten nach einem gut dotierten Abgeordnetenmandat sind in den Kreis- und Stadtverbänden der Partei zu groß, um diese eigentlich solidarische Selbstverpflichtung mit Leben zu erfüllen. Das war auf dem Landesparteitag am 25. August in Hoyerswerda erneut zu erleben.

Es bewegt sich etwas!

srjeda, 25. julija 2018 spisane wot:
Janek Schäfer

Mit Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) ist in Sachsen eine gewisse andere Art der Politik – auch den Sorben gegenüber – festzustellen. Hatte man bisher das Gefühl, über sorbische Belange und Interessen werde eher hinter verschlossenen Türen verhandelt, geht der neue Mann an der Spitze Sachsens ganz andere Wege: Konsequent an die Öffentlichkeit. Sorbische Themen werden viel entspannter und öffentlicher angesprochen und diskutiert. Darauf haben einige Verantwortungsträger lange warten müssen. Bereits unter der Regierung von Stanislaw Tillich hatten sie auf diesen Schritt gehofft. Er aber blieb aus, obwohl der ehemalige Premier sehr gute Beziehungen ins Haus der Sorben pflegte. Um so besser, dass es sein Nachfolger nun geschafft hat. Mit seiner offenen Gesprächsform hat Kretschmer eine Qualität erreicht, mit der er die sorbische Problematik auf eine höhere Ebene hebt. Aber auch hinsichtlich der allgemeinen Politik in Sachsen scheint er begriffen zu haben, dass es ohne das Volk nicht geht.

nawěšk

  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow a orchestra Serbskeho ludoweho ansambla pod nawodom cyrkwinskeho hudźbneho direktora Friedemanna Böhme
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow a orchestra Serbskeho ludoweho ansambla pod nawodom cyrkwinskeho hudźbneho direktora Friedemanna Böhme, ze stejacym
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow a orchestra Serbskeho ludoweho ansambla pod nawodom cyrkwinskeho hudźbneho direktora Friedemanna Böhme
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Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow a orchestra Serbskeho ludoweho ansambla pod nawodom cyrkwinskeho hudźbneho direktora Friedemanna Böhme
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Oratorij "Podlěćo", cyrkwinski hudźbny direktor Friedemann Böhme dźakuje so sopranistce Romy Petrick
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Oratorij "Podlěćo", fararka Jadwiga Malinkowa dźakuje so dirigentej, cyrkwinskemu hudźbneho direktorej Friedemannej Böhme
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow Johannesa Hochreina (bas), Mikołaja Jana Walerycha (tenor) Miry Walerych-Szary (alt), Romy Petrick (sopran, wotlěwa
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow a orchestra Serbskeho ludoweho ansambla pod nawodom cyrkwinskeho hudźbneho direktora Friedemanna Böhme (foto)
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow Johannesa Hochreina (bas), Mikołaja Jana Walerycha (tenor, wotlěwa) a orchestra Serbskeho ludoweho ansambla pod naw
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Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow a orchestra Serbskeho ludoweho ansambla pod nawodom cyrkwinskeho hudźbneho direktora Friedemanna Böhme (foto)
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Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow a orchestra Serbskeho ludoweho ansambla pod nawodom cyrkwinskeho hudźbneho direktora Friedemanna Böhme
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Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow a orchestra Serbskeho ludoweho ansambla pod nawodom cyrkwinskeho hudźbneho direktora Friedemanna Böhme
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Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow a orchestra Serbskeho ludoweho ansambla pod nawodom cyrkwinskeho hudźbneho direktora Friedemanna Böhme
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Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow Johannesa Hochreina (bas), Mikołaja Jana Walerycha (tenor) Miry Walerych-Szary (alt), Romy Petrick (sopran, wotlěwa
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Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow a orchestra Serbskeho ludoweho ansambla pod nawodom cyrkwinskeho hudźbneho direktora Friedemanna Böhme
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Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow Johannesa Hochreina (bas), Mikołaja Jana Walerycha (tenor) Miry Walerych-Szary (alt), Romy Petrick (sopran, wotlěwa
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Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow a orchestra Serbskeho ludoweho ansambla pod nawodom cyrkwinskeho hudźbneho direktora Friedemanna Böhme
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Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow  a orchestra Serbskeho ludoweho ansambla pod nawodom cyrkwinskeho hudźbneho direktora Friedemanna Böhme
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Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow a orchestra Serbskeho ludoweho ansambla pod nawodom cyrkwinskeho hudźbneho direktora Friedemanna Böhme
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Oratorij "Podlěćo", serbski superintendent Jan Malink wita připosłucharjow
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Čerstwje pražane kołbasa derje słodźi.
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Zabawa z "Podku" w stanje
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
W swjedźenskim stanje
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Zabawa w swjedźenskim stanje
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Zhromadna wječor na prěnim dnju
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Krajny biskop dr. Carsten Rentzing (naprawo) w rozmołwje z wobdźělnikami sobotu w swjedźenskim stanje
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Skupina "Podka" z Drježdźan je wosadny swjedźeń na farskej zahrodce wobrubiła.
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Dźěłowy kruh po přednošku krajneho biskopa na temu „Lud a domizna w swětle biblije“
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Dźěłowy kruh po přednošku krajneho biskopa na temu „Lud a domizna w swětle biblije“
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Krajny biskop Ewangelsko-lutherskeje krajneje cyrkwje Sakskeje dr. Carsten Rentzing (nalěwo) a serbski superintendent Jan Malink w rozmołwje
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Dźěłowy kruh po přednošku krajneho biskopa na temu „Lud a domizna w swětle biblije“
  • 73. serbski ewangelski cyrkwinski dźeń w Budyšinje
Oratorij "Podlěćo", předstajeny wot chóra 1. serbskeje kulturneje brigady, solistow a orchestra Serbskeho ludoweho ansambla pod nawodom cyrkwinskeho hudźbneho direktora Friedemanna Böhme ze stejacymi

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