Signal der Zusammenarbeit

srjeda, 27. februara 2019 spisane wot:

Regionalverbandsvorsitzender überraschte Mitglieder des Serbski Sejm

Zeißig (SN/at). Nur gemeinsam können die sorbische Sprache und Kultur in Zukunft bewahrt werden. Dessen sind sich die Mitglieder des Serbski Sejm ebenso bewusst wie der Vorsitzende des Domowina-Regionalverbandes „Handrij Zejler“ Hoyerswerda, Marcel Braumann. Er war eingeladen, auf der Sitzung der neuen sorbischen Vertretung am 9. Februar in Zeißig über die Vorhaben seines Verbandes zu sprechen. Die Worte „Als Sorben werden wir nur erfolgreich sein, wenn wir ein Signal der Kooperation aus­sen­den“ am Ende seines Vortrags waren ein so nicht erwartetes Angebot, die Kräfte zu bündeln. Alterspräsidentin Edith Penk sprach daraufhin von „einem ersten Punkt der Gemeinsamkeit von Domowina und Serb­ski Sejm“.

Zweisprachigkeit erlebt

srjeda, 27. februara 2019 spisane wot:

Sachsens Kultusminister Piwarz zu Besuch in sorbischer Oberschule

Räckelwitz (SN). Sachsens Kultusminister Christian Piwarz hat am 25. Januar die sorbische Oberschule „Michał Hórnik“ in Räckelwitz besucht. Er folgte somit der Einladung des CDU-Abgeordneten des Sächsischen Landtages Aloysius Mikwauschk, des Schulleiters Christian Koreng sowie der Lehrer und Elternvertreter. Gründe, die Schule zu besuchen, gab es einige. Einerseits müssen dringend die baulichen Bedingungen des Hauses für die Schüler und Lehrer verbessert werden, andererseits brauche man vor Ort eine Prognose zum Personal, besonders zur Sicherung der Teamteaching-Stunden. Der Minister nahm am Unterricht der 10. Klasse teil, wo man sich gerade mit Populismus beschäftigte. Piwarz hatte so Gelegenheit zu erleben, wie Unterricht in Sorbisch auf hohem Niveau abgehalten wird. Nach der Stunde nutzten die Schüler die Gelegenheit und stellten sowohl dem Minister Piwarz als auch dem Abgeordneten Mikwauschk Fragen.

Vertrauen auf politische Hilfe

srjeda, 27. februara 2019 spisane wot:

Die Kameraden der Crostwitzer Feuerwehr waren im Gespräch mit dem Chef der sächsischen Staatskanzlei. Dabei ging es zwar herzlich, aber räumlich recht beengt zu.

Crostwitz (JK/SN). Die Einsatztechnik der Crostwitzer Feuerwehr ist technisch auf dem neuesten Stand, auch die Ausrüstung entspricht den Anforderungen einer­ schnellen Hilfstruppe. Nur stehen im Gerätehaus der Feuerwehr beide Fahrzeuge so dicht beieinander, dass kaum ein Blatt dazwischen passt. Auch der Aufenthaltsraum der Kameraden verdient diese Bezeichnung kaum. Ma­ximal 12 Kameraden können am Tisch Platz nehmen, Wasser kommt aus Plastekanistern und sanitäre Einrichtungen sucht man vergebens.

Silberinszenierung geglückt

srjeda, 27. februara 2019 spisane wot:

Crostwitzer Laienensemble überzeugt mit leichter Komödie

Die Crostwitzer Laientheatergruppe hat im 42. Jahr ihres Bestehens ihre inzwischen 25. Inszenierung erfolgreich vorgestellt. Unter dem Titel „Čeplski recept“, was übersetzt in etwa „Das teuflische Rezept“ bedeutet, kam eine Komödie von Heinz-Jürgen Köhler zur Aufführung. Das deutschsprachige Original „Rezept mit Folgen“ hatte Jandytar Hajnk-Förster ins Sorbische übertragen.

Die Premiere fand am 9. Februar in Crostwitz statt. Im restlos ausverkauften Saal der Familie Krause begrüßte der Vereinsvorsitzende der Gruppe Tobias Bulank die Gäste und dankte allen Unterstützern und Förderern. Vor allem hob er Jandytar Hajnk-Förster sowie Thomas Ziesch hervor. Letzterer ist Schauspieler am Bautzener Deutsch-Sorbischen Volkstheater und hatte als Regisseur wiederholt die künstlerische Leitung inne.

Die Angst als Unwille sich festzulegen

srjeda, 27. februara 2019 spisane wot:

Oftmals führt das Aufzählen diverser Refe­renzen im Zusammenhang mit neu erscheinenden Tonträgern bei bemusterten Rezensenten zu erhöhter Wachsamkeit. Stets steht der Verdacht im Raum, mittels des neudeutsch so genannten Namedroppings soll vom eigentlichen Inhalt abgelenkt werden. Ob also Maik Krahl tatsächlich der „talentierteste Trompeter seiner Generation“ ist, kann der Autor dieser Zeilen weder bestätigen noch dementieren. Dennoch besteht angesichts dieses Zitats von Till Brönner, möglicherweise der Kapazität des deutschen Jazz, kein Grund zur Besorgnis. Zweifelsohne ist Maik Krahl ein Meister seines Fachs, der nun das überzeugende Debüt des nach ihm benannten Quartetts vorgelegt hat.

Telegramm (27.02.19)

srjeda, 27. februara 2019 spisane wot:

Mühlrose weicht der Kohle

Trebendorf. Die Ungewissheit hat ein Ende: Die Bewohner des Ortsteils Mühlrose der Gemeinde Trebendorf werden umgesiedelt. Das erfuhren sie im Rahmen einer nichtöffentlichen Veranstaltung am 14. Februar von Vertretern des Bergbaukonzerns LEAG. Noch im März soll der Grundlagenvertrag über eine sozial­ verträgliche Umsiedlung unterschrieben werden.

Benötigen Projektmanager

Bautzen/Malschwitz. Der Domowina-Regionalverband „Jan Arnošt Smoler“ Bautzen will sich zukünftig stärker um das sorbische Leben in der Gemeinde Malschwitz kümmern. Deshalb bittet dessen Vorstand das Amt der Domowina um Hilfe hinsichtlich sorbischer Projekte in der Gegend. Mit der Umordnung der Schulen in Malschwitz, Baruth und Guttau eröffnen sich dem Regionalverband wie auch der Domowina viele Potenziale. Deswegen benötige der Regionalverband dort einen Projektmanager.

„Sława“ für Dieter Kempe

Vorbereitungen in vollem Gange

srjeda, 27. februara 2019 spisane wot:

Bautzen (JK/SN). Die Konkretisierung und Aktualisierung der Arbeitsricht­linien der Domowina war Hauptgegenstand der Tagung des Bundesvorstandes am 15. Februar in Bautzen. Besonderes Augenmerk galt der Stabilisierung und Erweiterung sorbischer Sprachräume. Vorliegende Evaluierungsergebnisse geben keinen Grund zur Zufriedenheit. Im Gegenteil, noch mehr Anstrengungen sind nötig, um die Zielstellungen in den laufenden Programmen zu erreichen.

Auch gilt es nun in den angebotenen Aussprachen mit den Kultusministern Sachsens als auch Brandenburgs, Christian Piwarz (CDU) und Britta Ernst (SPD), Schwerpunkte zu benennen und mögliche Wege und Lösungen anzubieten. Die Gesprächsangebote beider Landesministerien ergingen, nachdem die Leiter sorbischer Institutionen im Dezember vergangenen Jahres in einem Schreiben an beide Ministerien den fehlenden sorbischen Nachwuchs im öffentlichen und im Bildungsbereich bemängelten.

Panschwitz-Kuckau (SN/MWj). Mit mindestens einem Kandidaten will die Sor­bische Wählervereinigung (SWV) in den nächsten Bautzener Kreistag einziehen. Das ist das Mindestziel des unabhängigen Verbandes. So stellte Mirko Schmidt den Zweck der Gruppe vor, als sie am 19. Februar im Sitzungsraum des Ver­waltungsverbandes Am Klosterwasser in Panschwitz-Kuckau ihre Kandidaten zur Wahl am 26. Mai aufstellte. Das wichtigste Ergebnis ist: In allen 14 Wahlkreisen sind Kandidaten der SWV aufgestellt.

Sorbische Linke lud zur „Vorwahl“

srjeda, 27. februara 2019 spisane wot:

Per „Vorwahl“, ähnlich wie im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf, ließ die Sorbische Linke ihren Kandi­daten legitimieren, der auf der Landesliste der Partei Die Linke zur Wahl des Sächsischen Landtages antreten soll.

Lehndorf (SN/at). Eine größtmögliche Legitimation sollte erreicht werden, um Kritikern der Landespartei entgegenzutreten. Diese hatten, zuletzt auf dem Parteitag der sächsischen Linken im August 2018 in Hoyerswerda, die Benennung des sorbischen Kandidaten nach dem bisherigen Prozedere zumindest infrage gestellt. Die Idee einer „Vorwahl“ unterstützt auch die Vorsitzende der sächsischen Linken Antje Feiks.

Interessiert an Osterbräuchen

srjeda, 27. februara 2019 spisane wot:

Der amerikanische Generalkonsul Timothy­ Eydelnant hat am 7. Februar Bautzen besucht. Nach einem Arbeitsgespräch mit dem Bautzener Oberbür­germeister Alexander Ahrens (SPD) hat sich der Diplo­mat auch über die aktuelle Lage der Sorben informiert. So besuchte er das Sorbische Museum, wo ihn der Vor­sitzende des Krabat-Vereins Reiner Deutschmann sowie der FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst, auf dessen­ Einladung Eydelnant Bautzen besuchte, und die Direktorin Christina Bogusz durchs Haus führten. „Persönliche Beziehungen zu Sorben habe ich keine. Ich interessiere mich aber sehr für sie“, äußerte der Diplomat am Rande in einem Interview mit den Serbske Nowiny. Mit 15 Jahren ist der gebürtige Weiß­russe mit seinen Eltern nach Amerika ausgewandert. „Ich habe slawische Wurzeln. Über die Sorben in Deutschland habe ich schon vieles gehört und gelesen, deshalb wollte ich sie auch besuchen.“

nawěšk

  • Spěchowanski kruh za serbsku ludowu kulturu je 16. a 17. měrca mjeztym 28. serbske jutrowne wiki w Budyskim Serbskim domje wuhotował. Wiki běchu jara wuspěšne, tež nastupajo ličbu wopytowarstwa. Tule smy wam někotre fotowe impresije z wikow zestajeli

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